Dreimal mehr Bewerbungen: Welche Rolle spielt das Smartphone?
In diesem Blogbeitrag

Die Erscheinung des iPhones im Jahr 2007 revolutionierte die Welt. Nur wenige Jahre später besassen alle einen solchen mobilen «Alleskönner», der von fast überall Zugriff auf das Internet verschafft. Der Begriff «Mobile First» bürgerte sich in den letzten Jahren ein. Doch was bedeutet das für die Personalgewinnung? Wir beantworten diese Frage in unserem Blogbeitrag.

Zahlen und Fakten – so suchen junge Fachkräfte nach einem neuen Job

Das Verhalten der User:innen auf unserer Jobplattform professional.ch zeigt klar und deutlich: Das Smartphone hat auch die Art und Weise verändert, wie Fachkräfte einen neuen Job suchen:

  • Mehr als 66% der Nutzer:innen auf professional.ch suchen mit dem Smartphone nach neuen Karriere-Optionen.
  • Die Hälfte der Klicks auf «Jetzt bewerben» auf einem unserer Jobinserate geschehen über das Smartphone.
  • Viele Fachkräfte informieren sich während des Pendelns in öffentlichen Verkehrsmitteln via Smartphone über Job- und Weiterbildungsangebote. Die beliebtesten Zeiten sind dabei von 7 bis 9 Uhr oder von 16 bis 18 Uhr.
  • Der höchste Zugriff via Smartphone auf unsere Plattform ist am Montag. Dies ist ein Indiz dafür, dass die Fachkräfte aus Unzufriedenheit spontan vor, während oder nach der Arbeit nach anderen Möglichkeiten suchen.

Was macht einen erfolgreichen mobilen Bewerbungsprozesses aus? 

Nach diesen Zahlen und Fakten ist klar: Arbeitgebende müssen ihren potenziellen neuen Mitarbeitenden genau dort begegnen, wo sie sich aufhalten – auf dem Smartphone. «Mobile First» ist die Devise! Das bedeutet einen mobile-optimierten Bewerbungsprozess:

  1. Ein mobile-fähiges Jobinserat, das sich reaktionsschnell auf jede Bildschirmgrösse anpasst. So haben die Fachkräfte immer eine schöne Darstellung und können alle Infos erfassen. Zudem gilt: Video funktioniert besser als Bild. Wieso also nicht mal das Team in einem kurzen Video vorstellen, um den Bewerber:innen einen noch grösseren Mehrwert zu bieten?
  2. Ein einfacher, übersichtlicher und mobile-fähiger Bewerbungsprozess, der es ermöglicht, sich von unterwegs zu bewerben. Für eine:n Bewerber:in ist es mühsam bis schier unmöglich eine grosse Menge an Informationen anzugeben oder diverse Dokumente via Smartphone hochzuladen. 

Am besten funktioniert der mobile Bewerbungsprozess dann, wenn die bewerbende Person «an der Hand genommen» und Schritt für Schritt begleitet wird. Frage nur die Informationen ab, die tatsächlich wichtig sind. Und – braucht ihr tatsächlich Bewerbungsunterlagen oder könnt ihr diese durch 2-3 einfache Fragen ersetzen? Mit diesem Vorgehen steigerten wir bei professional.ch die Bewerbungsrate um 250%.

Schritt für Schritt zu «Mobile First» 

Uns ist bewusst: Die Anpassung auf den mobile-optimierten Bewerbungsprozess kann in vielen Fällen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden und stösst teilweise auf Skepsis. Unsere Tipps deshalb für dich:

  1. Finde heraus, was deine potenziellen neuen Mitarbeitenden wollen und brauchen. Bewirb dich selbst über einen mobile-optimierten Prozess und frage eine Person aus deiner Zielgruppe, ob sie dasselbe tun und dir Feedback geben kann.
  2. Dokumentiere Vor- und Nachteile, Stolpersteine und Hürden. Wird der Bewerbungsprozess am Smartphone schön und übersichtlich dargestellt? Werden nur die wichtigsten Informationen abgefragt? Kann ich meine Bewerbung innerhalb vertretbarer Zeit einreichen? Habe ich ein sicheres Gefühl, wenn ich mich über das Smartphone bewerbe?

Mit diesen Schritten bekommst du ein Gefühl dafür, wie sich der mobile Bewerbungsprozess vom herkömmlichen unterscheidet und worauf geachtet werden muss. Möchtest du gerne mehr darüber erfahren? Dann melde dich hier zu unserem kostenlosen Webinar an, in dem genau dieses sowie 2 weitere wichtige HR-Themen im Fokus stehen. Zudem kannst du dich mit HR-Kolleg:innen austauschen.

JAMES-Studie: Für den Nachwuchs ist das Smartphone noch wichtiger 

Was ist die JAMES-Studie?
Experten der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) untersuchen alle zwei Jahre im Auftrag von Swisscom den Medienumgang von Jugendlichen in der Schweiz. Dafür befragen sie über tausend Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren aus drei Sprachregionen.

Laut der JAMES-Studie 2020 nimmt die Wichtigkeit des Smartphones im Finden eines Jobs oder einer Weiterbildung keinen Abbruch – im Gegenteil! Kein Wunder, denn die Generation Z kennt das Smartphone bereits seit Kindesbeinen. Die Jugendlichen (12 - 19 Jahre) – unsere zukünftigen Fachkräfte – verbringen täglich 3 bis 5 Stunden am Smartphone. Im Fokus: Messenger-Dienste, soziale Netzwerke aber auch Recherchezwecke. 

Welche sozialen Netzwerke sind bei den Jugendlichen beliebt? 

Was die sozialen Netzwerke angeht, sind beim Nachwuchs vor allem die Plattformen Instagram, Snapchat und neu auch TikTok beliebt. Anders sieht es dann bei den Alterskategorien 25+ aus. Gemäss einer Analyse von OnlineKarma nutzen rund eine Million Schweizer:innen dieser Alterskategorie die Plattform Facebook. Wo also kannst du dich als Firma besser präsentieren und neue Fachkräfte rekrutieren, als auf Instagram, Facebook und Co.?

Wie du siehst, gibt es neben dem Bewerbungsprozess noch viele weitere Massnahmen, um dich als Arbeitgeber:in via Smartphone optimal bei den Fachkräften zu präsentieren und euer Employer Branding zu stärken. Dazu gehört unter anderem der Bereich Social Media.

Möchtest du mehr über die Smartphone-Nutzung der jungen Fachkräfte erfahren und wie du als Arbeitgeber:in davon profitierst? Dann melde dich jetzt für unser nächstes kostenloses Online-Webinar an. 

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Vanessa Lanter
Vanessa Lanter
«Junge Fachkräfte mit dem passenden Unternehmen zusammenzubringen und damit beide happy zu machen – das ist mein Ziel! Als Spezialistin Marke und Betreuung arbeite ich mit viel Freude daran, spannende Tipps, Tricks und Infos rund um die Jobwelt zu vermitteln und unser Produkt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kund*innen stetig auf das next Level zu bringen.»
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