Was macht junge Fachkräfte happy im Job?
In diesem Blogbeitrag

Die aktuelle Umfrage von professional.ch mit rund 2’000 Arbeitnehmenden zeigt: Rund die Hälfte sind glücklich in ihrem Job - trotz der unsicheren Wirtschaftslage. Wir durchleuchteten, was junge Fachkräfte in der Schweiz wollen und welche Faktoren ausschlaggebend sind.


Zur Umfrage
Die Umfrage stellt einen Querschnitt aus diversen Branchen in der Deutschschweiz dar. Insgesamt haben rund 2'000 junge Fachkräfte im Alter von 16 bis 35 Jahren daran teilgenommen. Die Umfrage zum Thema "Was macht mich happy im Job?" zeigt auf, welche Faktoren Einfluss auf die Zufriedenheit bei der Arbeit haben und wie sie gewichtet werden. Möchtest du direkt die 8 spannendsten Erkenntnisse der Umfrage herunterladen? Dann klicke hier.

Zufriedene Arbeitnehmende - Aber warum?

Junge Fachkräfte sind happy in ihrem Job. Dabei liesse die Corona-Situation einen ganz anderen Trend vermuten. Insgesamt gaben knapp die Hälfte der Teilnehmenden an, sehr bis ziemlich glücklich in ihrem Job zu sein. 28 Prozent sind mässig bis gar nicht glücklich mit ihrer Jobsituation. Ein kollegiales Team, ein angenehmes Arbeitsklima und passende Tätigkeiten motivieren junge Fachkräfte am meisten zur täglichen Arbeit. Die drei am häufigsten genannten Auslöser für Unzufriedenheit im Job sind nicht zu den persönlichen Interessen passende Tätigkeiten, ein schlechter Lohn sowie Überforderung und Druck. 

 

Diese Faktoren machen JF zufrieden

 

Arbeitsklima ist 10x wichtiger als der Lohn

Die Umfrage zeigt deutlich, dass der Lohn keine dominante Rolle spielt und bei Weitem nicht zu den Wohlfühlfaktoren in Unternehmen zählt. Eine unverhältnismässige Entlohnung hingegen kann die Arbeitnehmenden durchaus unzufrieden werden lassen. In dem Zusammenhang wird von den Teilnehmenden oft genannt, dass das Verhältnis von erbrachter Leistung und dem Lohn nicht übereinstimmt. Dadurch empfinden die Arbeitnehmenden, dass sie nicht gerecht bezahlt sind und fühlen sich zu wenig wertgeschätzt. Allerdings geben knapp 60 Prozent der Teilnehmenden an, dass ihnen spannende Aufgaben wichtiger seien als guter Lohn und für 80 Prozent spielt sogar eine gute Arbeitsatmosphäre eine grössere Rolle als ein hohes Salär.

Bedürfnis nach Sicherheit

Das Sicherheitsbedürfnis der Arbeitnehmenden in der Schweiz hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das Bedürfnis nach Jobsicherheit ist - nebst der höheren Arbeitslosenquote aufgrund der Corona-Krise - auf den Wandel der Arbeitswelt und auf die Umstrukturierung in Unternehmen zurückzuführen. Diese lösen bei Arbeitnehmenden Ängste aus. Bei 86 Prozent der befragten Teilnehmenden ist die Sicherheit wichtiger als der gute Ruf des Arbeitgebers. Für 3 von 5 ist der Wunsch nach Sicherheit sogar bedeutender als spannende Aufgaben.

Bildung und Karriere? Unbedingt!

Berufliche Ambitionen und Ziele nehmen an Bedeutung zu. Zwei Drittel der Teilnehmenden geben an, dass die Karrieremöglichkeit ausschlaggebender ist als viel Freizeit zu haben. Für Zwei von Drei ist der Wunsch nach Weiterbildungsoptionen innerhalb eines Unternehmens gross. Auch attraktive Benefits wie zum Beispiel Vergünstigungen kommen da nicht dagegen an.

Die Umfrage von professional.ch zeigt, dass es Arbeitnehmenden wichtig ist, einen der eigenen Leistung entsprechenden Lohn zu erhalten und so Wertschätzung für ihre Arbeit zu erfahren. Doch eine gute Arbeitsatmosphäre, spannende Aufgaben und Weiterbildungsmöglichkeiten tragen massgeblich dazu bei, dass die Mitarbeitenden glücklich in ihrem Job sind.

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Vanessa Lanter
Vanessa Lanter
«Junge Fachkräfte mit dem passenden Unternehmen zusammenzubringen und damit beide happy zu machen – das ist mein Ziel! Als Spezialistin Marke und Betreuung arbeite ich mit viel Freude daran, spannende Tipps, Tricks und Infos rund um die Jobwelt zu vermitteln und unser Produkt in enger Zusammenarbeit mit unseren Kund*innen stetig auf das next Level zu bringen.»
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